RADARPROTEST

Messbereichsgrenze

Technische Grenzen des Messbereichs eines Blitzers

html Messbereichsgrenze bezeichnet die technischen Grenzen des Messbereichs eines Blitzers. Jedes Messgerät, das zur Geschwindigkeitsmessung eingesetzt wird, ist auf einen bestimmten Messbereich kalibriert. Dieser Bereich definiert die Geschwindigkeiten, die das Gerät zuverlässig messen kann. Messungen, die außerhalb dieses definierten Bereichs liegen, sind unzulässig und können rechtlich angefochten werden.

Die Einhaltung der Messbereichsgrenzen ist entscheidend, um die Genauigkeit und Verlässlichkeit der Messungen sicherzustellen. Wenn beispielsweise ein Blitzer eine Geschwindigkeit von 200 km/h misst, während der Messbereich nur bis 180 km/h reicht, kann die Messung als ungültig angesehen werden.

Wichtige Aspekte sind:

Messgeräte müssen regelmäßig kalibriert werden, um sicherzustellen, dass sie innerhalb der festgelegten Messbereichsgrenzen arbeiten.

Fahrzeugführer haben das Recht, die Gültigkeit einer Geschwindigkeitsmessung anzufechten, wenn Zweifel an der Einhaltung der Messbereichsgrenze bestehen.

Die Rechtsgrundlage für die Festlegung dieser Anforderungen ist in der PTB-A 6.11 verankert, welche die Richtlinien für die Eichung von Messgeräten regelt.

In der Praxis bedeutet dies, dass Betroffene, die mit einem Bußgeldbescheid aufgrund einer Geschwindigkeitsüberschreitung konfrontiert werden, die Möglichkeit haben, die Genauigkeit der Messung zu überprüfen und gegebenenfalls rechtliche Schritte einzuleiten, wenn die Messung außerhalb der Messbereichsgrenze erfolgt ist.